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CONNEXI 2017-09 Schmerz

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HERAUSFORDERUNG

HERAUSFORDERUNG INTERAKTION Zusammenspiel von Patient, Arzt und Medikament Symposiumsbericht Eine multimodale Behandlung von Schmerzen, wie sie heutzutage vielfach gefordert wird, gestaltet sich oft schwierig. Sie erfordert Spezialisten, die in einem Team arbeiten, ein gutes Zusammenspiel von Patient und Therapeuten sowie moderne Schmerzmedikamente, die zuverlässig wirksam und patientenindividuell einsetzbar sind. Auf einem Satellitensymposium der Firma Aristo Pharma GmbH anlässlich des Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses in Frankfurt am Main berichteten Experten über zwei moderne Hydromorphon-Präparate mit innovativen Galeniken. Durch die spezielle Formulierung von Hydromorphon Aristo® long ist eine besondere Retardierung und eine kontinuierliche Analgesie über 24 Stunden bei einmal täglicher Einnahme möglich. Mit der schnell freisetzenden Variante Hydromorphon Aristo® akut steht seit 2016 eine sinnvolle Ergänzung auf dem deutschen Markt zur Verfügung, die in der Kombination mit Aristo® long Substanzkonstanz ermöglicht und sich aufgrund des niedrigen Interaktionspotenzials des Wirkstoffs aber auch sehr gut für die Kombination mit anderen retardierten Opioid-Formulierungen eignet. EDUCATION Eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient beeinflusst entscheidend den medizinischen Behandlungserfolg. Gerade bei chronischen Schmerzen ziehen sich jedoch viele Patienten zurück und schränken ihren Verhaltensspielraum zunehmend ein. Ängste und depressive Symptome beherrschen den Alltag und verstärken ihrerseits den Schmerz – ein verhängnisvoller Kreislauf entsteht. Es liegt in der ärztlichen Verantwortung, den Patienten aus diesem Kreislauf herauszuhelfen. Eine interdisziplinäre, multimodale Schmerzbehandlung bietet hier gute Möglichkeiten, wie Professor Jörg Mühling aus Nijmegen, Niederlande, ausführte. Multimodale Therapiemaßnahmen, die auch langfristig erfolgreich sind, lassen sich jedoch nur durchführen, wenn der Patient auch in die Lage versetzt wird, selbst Verantwortung zu übernehmen und er sozial, geistig und körperlich aktiv werden kann. Das wiederum gelingt einem Patienten nicht, der sich nicht ausreichend informiert fühlt bzw. auch nicht ausreichend informiert ist. Information in der Schmerzmedizin hat eine therapeutische Potenz, wie der Diplompsychologe Hans-Günter Nobis aus Bad Salzuflen betonte, und eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient beeinflusse entscheidend die Therapietreue des Patienten. Moderne Analgetika bei chronischen Schmerzen sollten idealerweise Präparate für eine einmal tägliche Anwendung sein, mit einer Pharmakokinetik, die selbst durch Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst wird. Die Präparate sollten gleichmäßige Wirkspiegel über 24 Stunden aufweisen und statt hoher Peak-Konzentrationen eher plateauartige Konzentrationsmaxima zeigen. Praxisleitlinie Tumorschmerz empfiehlt Hydromorphon Für schwere neuropathische und nozizeptive Schmerzen kommen Opioide als eine Therapieoption im Rahmen eines Gesamtkonzepts in Frage, falls andere Therapien unzureichend wirken. Das WHO-Stufenschema bevorzugt die Anwendung von Opioiden als orale Medikation, entsprechend ihrer analgetischen Wirkstärke und nach einem festen Zeitplan [1]. Aufgrund seiner pharmakologischen Vorteile sieht die „Praxisleitlinie Tumorschmerz“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) in Hydromorphon die Präferenzsubstanz in der Tumorschmerztherapie [2]. Hydromorphon wirkt bei neuropathischen, nozizeptiven und viszeralen Schmerzen, wie Dr. Johannes Horlemann aus Kevelaer ausführte. Hydromorphon wird unabhängig vom Cytochrom-P450-System metabolisiert, weist 16

HERAUSFORDERUNG INTERAKTION Therapeutisches Fenster Hydromorphon Aristo® long 12 h-Retardierung Wirkspiegel 24 h 24 h 24 h Abbildung 1: Konstante Wirkung: Die integrierte 24-Stunden-Retardierung und die Multiple-Unit-Pellet-Technologie von Hydromorphon Aristo® long ermöglicht bei nur 1 x täglicher Einnahme Schmerzkontrolle über 24 Stunden ohne übermäßige Blutspiegelschwankungen. (Quelle: ©Aristo Pharma GmbH Stand 12/13). eine geringe Plasmaeiweißbindung auf und besitzt daher kaum Interaktionspotenzial. Da bei seinem Abbau keine analgetisch aktiven Metabolite entstehen, kann Hydromorphon auch bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden. Bei Hydromorphon-Formulierungen mit zweimal täglicher Gabe gibt es aufgrund der Retardierung mitunter End-of-Dose-Schmerzen. Aristo long wirkt kontinuierlich über 24 Stunden, sodass das Risiko von End-of-Dose-Schmerzen deutlich verringert wird. Kontinuierliche Analgesie über 24 Stunden Seit 2014 ist mit Hydromorphon Aristo® long eine innovative galenische Weiterentwicklung des Hydromorphon in Deutschland verfügbar. Das Präparat, dessen Bioäquivalenz in mehreren Bioäquivalenz- und Bioverfügbarkeitsstudien gegen Originatoren bestätigt werden konnte [3–5], ist in einer modernen Multiple-Unit- Pellet-Technologie formuliert und ermöglicht eine kontinuierliche Analgesie über 24 Stunden ohne übermäßige Blutspiegelschwankungen bei nur einmal täglicher Gabe (Abbildung 1). Unter Hydromorphon Aristo® long reduziert sich die Frequenz von Durchbruchschmerzepisoden, und Schmerzpatienten berichten seltener über Endof-Dose-Schmerzen. Die Hydromorphon Aristo® long-Retardtabletten sind in den Wirkstärken von 4, 8, 16 sowie 32 mg verfügbar und ab 8 mg auch teilbar. EDUCATION 17

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