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CONNEXI 2018-9 AIDS Hepatitis

DIE EINFACHE

DIE EINFACHE HIV-THERAPIE Eine Tablette. Viel Leben. READY TO GO! 1-fach einfach: SYMTUZA®, das einzige STR das DRV/c mit TAF kombiniert 1-fach flexibel: Hohe Resistenzbarriere 1-fach bewährt: DRV-Langzeitverträglichkeit jetzt mit TAF Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Daher ist es wichtig, jeden Verdacht auf Nebenwirkungen in Verbindung mit diesem Arzneimittel zu melden. SYMTUZA 800 mg/150 mg/200 mg/10 mg Filmtabletten. Wirkstoffe: Darunavir (als Ethanolat), Cobicistat, Emtricitabin, Tenofoviralafenamid (als Fumarat). Zusammensetz.: 1 Filmtabl. enth. 800 mg Darunavir (als Ethanolat), 150 mg Cobicistat, 200 mg Emtricitabin u. 10 mg Tenofoviralafenamid (als Fumarat). Sonst. Bestandt.: Jede Filmtabl. enth. Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, mikrokristall. Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 4000, Poly(vinylalkohol) – teilhydrolysiert, Talkum, Titandioxid, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H 2 O. Anw. geb.: zur Therapie e. Infekt. m. HIV 1. b. Erw. u. Jugendl. (ab 12 J. u. mind. 40 kg KG). Gegenanz.: Überempfindl. gg. d. Wirkstoffe od. sonst. Bestandt.; schw. Leberfunkt.störg. (Child-Pugh- Klasse C); wg. mgl. Verlust d. therap. Wirksamkt.: gleichzeitige Anw. m. Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Rifampicin, Lopinavir/Ritonavir, Johanniskraut; wg. mgl. schwerw. u./ od. lebensbedrohl. Nebenwirkg.: gleichzeitige Anw. m. Alfuzosin, Amiodaron, Dronedaron, Chinidin, Ranolazin, Colchicin b. Anw. b. Pat. m. Störg. v. Nieren u./od. Leberfunkt, Rifampicin, Ergotderivate (z.B. Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin, Methylergometrin), Pimozid, Quetiapin, Sertindol, Lurasidon, Triazolam, oral eingen. Midazolam, Sildenafil, wenn z. Behdlg. d. pulmon. arteriell. Hyperton. angew., Avanafil, Simvastatin, Lovastatin u. Lomitapid, Ticagrelor.; pädiatr. Pat. < 3 J.; Stillzeit. Bes. Warnhinw. u. Vorsichtsmaßn.: b. ART-vorbeh. Pat. m. einer od. mehr. DRV-RAMs od. ≥ 100.000 HIV-1-RNA Kopien/ml od. e. CD4+-Zellzahl v. < 100 x 10 6 Zellen/l, b. Schwangersch. führt d. Bhdlg. m. Darunavir/Cobicistat 800/150 mg im zweit. u. drit. Trimen. zu nachweis. zu ger. Darunvavir-Expos. m. verr. C min Spiegel v. etwa 90%. Cobicistat-Spiegel sink. u. sorg. möglicherw. nicht mehr f. ausr. Boosting. Wesentl. Verr. d. Darunavir-Exp. kann zu virolog. Vers. u. erhöh. Risiko d. Übertr. d. HIV-Infekt. v. d. Mutter auf d. Kind führen. Währ. d. Schwangersch. keine Bhdlg. m. Symtuza beginnen od. b. Bhdlg. m. Symtuza Wechsel zu altern. Bhdlg.-Reg., chron. Hepat. B u. C, Fehlfunkt. d. Mitochondrien, Alter über 65 J., vor u. währ. d. Bhdlg. Laborunters. d. Leberfunkt., insbes. b. Pat. m. chron. Hepatitis, Leberzirrh. od. b. Pat. m. initialer Transaminasenerhöhung, b. neu auftr. Leberfunkt.störg. od. Verschlecht. Unterbrech. od. Abbruch d. Bhdlg. erwägen, Cobicistat senkt d. geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung d. tubul. Sekretion v. Kreatinin; Vorsicht b.: leichter od. mäßiger Leberfunkt.störg. (Child-Pugh-Klasse A+B), Hämophilie, Sulfonamidallerg.; sofort. Bhdlgs.abbruch b. schweren Hautreakt.; Pat. m. Anz. v. Osteonekrose (Gelenkschmerzen, -steifigkt. od. Beschw. b. Bewegung.) sollt. medizin. Rat suchen; Möglichk. e. Immunrekonstitutionssndr., Pat. d. opportun. Infekt. u. sonst. Komplikat. e. HIV-Infekt. entwickeln, Schwangersch. nur wenn d. potent. Nutzen d. potent. Risiko rechtfertigt; nicht m. and. AR-AM u. m. AM, d. pharmakokin. Verstärkg. m. Ritonavir od. Cobicistat benötigen anw. od. m. AM, die Tenofovirdisoproxil, Lamivudin o. Adefovirdipivoxil enthalt. Nebenwirk.: Sehr häufig: Kopfschmerz, Diarrhoe, Übelk., Hautausschlag (inkl. makulärer, makulopapulärer, papulärer, erythematöser, pruritischer u. generalis. Ausschlag u. allerg. Dermatitis). Häufig: Anämie, Anorexie, Diab. mell., Hypercholesterinamie, erhöh. LDL, Hypertriglyceridämie, Hyperlipidämie, anomale Träume, Schwindelgef., Erbrechen, Bauchschm., aufgebläh. Bauch, Dyspepsie, Flatulenz, Pankreasenzyme u. Leberenzyme erhöht, Pruritus, Urtikaria, Arthralgie, Myalgie, Asthenie, Ermüdung, Blutkreatinin erhöht. Gelegentlich: (Arzneim.-)Überempfindlkt., Immunrekonstitutionssyndr., Dyslipidämie, Hyperglykämie, akute Pankreatitis, akute Hepatitis # , zytolytische Hepatitis # , Angioödem, Osteonekrose # , Gynäkomastie # . Selten: DRESS-Syndr. # , Stevens-Johnson-Syndr. # . Nicht bekannt: toxisch epidermale Nekrolyse # , generalis. exanthemat. Pustulose # : #: Zusätzl. Nebenwirkg, d. ausschließl. b. Darunavir/Ritonavir in and. Studien od. Erfahrg. n. Markteinführg. beob. wurden. Verschreibungspflichtig. Pharmaz. Unternehmer: Janssen-Cilag International NV, 2340-Beerse, Belgien. Örtl. Vertreter für Deutschland: Janssen-Cilag GmbH, Johnson & Johnson Platz 1, 41470 Neuss. Stand d. Inform.: 07/18. Janssen-Cilag GmbH www.janssen.com/germany

EDITORIAL Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wer noch bis vor gar nicht allzu langer Zeit dachte, sich als HIV-Positiver/Positive über das Altern oder Probleme wie Pflegebedürftigkeit niemals Gedanken machen zu müssen, feiert mittlerweile 60. und 70. Geburtstag. Und es geht ihnen mit den heutigen Behandlungsmöglichkeiten der Infektion gut dabei; bis auf die „Altersbeschwerden“ von Atemnot bis Zuckerkrankheit. Bei nahezu allen Themen, die auf AIDS-Kongressen aktuell diskutiert werden, geht es um immer älter werdende HIV-Patienten und damit zusammenhängende Fragen wie Langzeitwirkungen der ART, Interaktionen der Medikamente mit immer mehr Wirkstoffen zur Behandlung von Komorbiditäten, Menopause, Pflegeheim, soziale Isolation, Umgang mit älteren Patienten und ihren zusätzlichen Erkrankungen in der HIV-Schwerpunkt-Praxis u. s. w. „Sind wir als behandelnde Ärzte genügend darauf vorbereitet?“, fragt Nils Postel in einem der dagnä- Symposien angesichts seiner Erfahrungen in der eigenen Praxis. Und bei der Frage von Anette Haberl „Was sollten wir beachten, wenn wir eine HIV-positive Frau behandeln, die in der Menopause ist?“, geht ein Raunen durch das Auditorium. Ebenso, wie bei der Frage, ob der ökonomische Druck im Gesundheitssystem heute ausreichend Raum gibt für die von Prof. Giovanni Maio in der Keynote lecture im Rahmen des 28. dagnä Workshops thematisierte notwendige ärztliche Zuwendung, die bei älteren Patienten noch mehr Aufmerksamkeit, Geduld, Zuhörbereitschaft erfordert. Aber es sind nicht nur Ärzte mit dem Problem „Altern mit HIV“ konfrontiert. „Wir stehen 2018 vor neuen Herausforderungen, etwa bei den speziellen Aspekten der Versorgung von HIV-positiven Pflegebedürftigen. Künftig muss es noch stärker darum gehen, die teilweise besonderen Bedürfnisse dieser Gruppe in der Pflegeausbildung zu verankern und Vorurteile abzubauen“, mahnte Frau Prof. Elisabeth Pott von der Deutschen AIDS-Stiftung. Am 14. November erhielt das Immanuel-Seniorenzentrum in Berlin, in dem LGBTI* betreut und gepflegt werden, als erstes deutsches Pflegeheim das Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt“. Die neue Initiative widmet sich der Integration von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten in Alten- und Pflegeeinrichtungen, mit und ohne HIV-Infektion. Ein Anfang ist gemacht. Aber in Deutschland werden derzeit etwa 8.800 LGBTI-Personen in Heimen und mehr als 40.000 ambulant gepflegt, mit vielen Wissensdefiziten in der Pflegebranche, wie die Altersforschung belegt. Pflegende wie Mediziner werden sich noch mehr als schon jetzt darauf einstellen müssen. Es wird um mehr Wissen, mehr Sensibilität, mehr Interdisziplinarität, hausärztliche und ja, auch zunehmend geriatrische Kompetenz gehen. Zukünftigen dagnä-Workshops wird es an Themen nicht fehlen. Save the date: 29. dagnä-Workshop 6.–7. September 2019 in Köln! Berlin, Dezember 2018 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin *Lesben, Schwule (Gay), Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle 3

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