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CONNEXI 2020-3 Infektiologie

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BIKTARVY® Schön, wenn

BIKTARVY® Schön, wenn sich solche Möglichkeiten für HIV-Patienten eröffnen. Der Integrase-Inhibitor Bictegravir kombiniert mit dem Backbone TAF/FTC in einem Single-Tablet-Regime Biktarvy® 50 mg/200 mg/25 mg Filmtabletten Wirkstoffe: Bictegravir, Emtricitabin, Tenofoviralafenamid. Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 50 mg Bictegravir-Natrium, entsprechend 50 mg Bictegravir, 200 mg Emtricitabin und Tenofoviralafenamidfumarat, entsprechend 25 mg Tenofoviralafenamid. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose- Natrium, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol, Talkum, Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172). Anwendungsgebiet: Biktarvy wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, die mit dem humanen Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infiziert sind. Bei dem HI-Virus dürfen weder aktuell noch in der Vergangenheit Resistenzen gegen die Klasse der Integrase-Inhibitoren, Emtricitabin oder Tenofovir nachgewiesen worden sein (siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Anwendung mit Rifampicin und Johanniskraut (Hypericum perforatum). Nebenwirkungen: Häufig: Depression, anormale Träume, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Diarrhoe, Übelkeit, Müdigkeit. Gelegentlich: Anämie, Suizidales Verhalten, Angst, Schlafstörungen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Flatulenz, Hyperbilirubinämie, Angioödem, Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Arthralgie. Andere mögliche Nebenwirkungen: Gewichtszunahme und Anstieg der Blutlipid- und Blutglukosewerte, Immun-Reaktivierungs-Syndrom einschließlich Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z. B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis), Osteonekrose, Veränderung der Serumkreatininkonzentration. Darreichungsform und Packungsgrößen: Packungen mit 30 und 3x30 Filmtabletten. Verschreibungspflichtig. Stand: Februar 2020. Pharmazeutischer Unternehmer: GILEAD Sciences Ireland UC, Carrigtohill, County Cork, T45 DP77, Irland. Repräsentant in Deutschland: GILEAD Sciences GmbH, D-82152 Martinsried b. München. ▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Jeder Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu Biktarvy ist zu melden an die Gilead Sciences GmbH, Abteilung Arzneimittelsicherheit, Fax-Nr.: 089/899890-96, E-Mail: drugsafetygermany@gilead.com, und/oder an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite: www.bfarm.de. BIK/DE/18-05/PM/1016(1)

EDITORIAL Sehr geehrte Leserinnen und Leser, kaum ein Thema hat in der Vergangenheit die wissenschaftliche Fachwelt, das öffentliche und private Leben global in dem Maße beherrscht wie es zurzeit die Coronapandemie tut. Sollte die vor Ihnen liegende connexi-Ausgabe ursprünglich noch während der 18. Münchner AIDS- und Hepatitis-Tage vorgestellte aktuelle Berichte und Forschungsergebnisse zu HIV und Hepatitis präsentieren, so war diese Veranstaltung eine der ersten, die dem neuen Virus zum Opfer fielen. Umso mehr freuen wir uns, dass einige der Referenten uns ihre bereits vorbereiteten Beiträge geschickt haben, so dass Sie, liebe Leser*innen, Themen rund um HIV ebenso in diesem Heft finden, wie zu SARS-CoV-2. Die Pandemie tangiert jeden auf irgendeine Weise. Besonders gefordert sind in dieser Zeit Praxen mit Schwerpunkt Infektiologie, da sie unter erschwerten Rahmenbedingungen wie Kontaktverbot, Schutzausrüstungen sowie Vergütungseinbußen, die Coronavirus-Pandemie und gleichzeitig die Betreuung ihrer chronisch kranken HIV-Stammpatient*innen stemmen müssen. Wie das gelingt, mit welchen Nachwirkungen gerechnet wird und wie unsere Gesellschaft mit der ungewohnten Situation umgeht, bis hin zur Frage, ob massive Restriktionen wegen einer Gefahr für die Bevölkerungsgesundheit gegen unsere Grundauffassung von Freiheit und Demokratie verstoßen, beantworten Dr. Axel Baumgarten, Berlin, als Vorstandsmitglied der dagnä, und Dr. Martin Viehweger, Berlin/ Zürich auch aus der Schweizer Perspektive, jeweils in einem ausführlichen Interview (S. 6, 13). Hierin treten z. T. alte, lang bekannte Probleme zutage, die in der derzeitigen Situation in ganz neuem Licht erscheinen; gleichzeitig werden kritische Überlegungen kommuniziert wie auch im Beitrag von Prof. Dr. Markus Backmund (S. 20). Es ist zu hoffen, dass daraus an entscheidenden Stellen in Politik und Wirtschaft und bei jedem einzelnen Mitglied der Gesellschaft die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden für die „Post- Coronazeit“. Man wird den Beginn dieser „neuen Normalität“ nicht genau datieren können, denn die Pandemie wird uns alle noch lange begleiten und beschäftigen. Aber irgendwann, ob schon im September zum dagnä-Workshop oder erst im kommenden Jahr zum nächsten DÖAK, werden die Veranstaltungen nicht mehr ausschließlich virtuell im Homeoffice, sondern unter lieb gewordenen und lang vermissten gewohnten Bedingungen „Face to Face“ stattfinden. Bis dahin, danke an alle, die unser Gesundheitssystem am Laufen halten sowie jene, die in Forschung und Entwicklung daran arbeiten das Virus bald erfolgreich zu bekämpfen. Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und bleiben Sie gesund. Berlin, 15. Juni 2020 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin, Chefredakteurin 3

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