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CONNEXI 10-2016 Aids Hepatitis

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Interview mit Dr. Knud

Interview mit Dr. Knud Schewe welches einen sinnvollen Rahmen zur Erprobung im deutschen Gesundheitssystem bietet. Auch eine Erweiterung der Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wäre ein guter Ansatz. Parallel sollte eine Preissenkung erfolgen. Dafür werben wir zusammen mit den Aidshilfen und hoffen auf gesundheitspolitische Unterstützung. Als Handreichung für den Praxisalltag haben wir den dagnä-Praxisleitfaden überarbeitet: Er gibt Ärzten jetzt wichtige Hinweise zur Indikationsstellung, Beratung und Monitoring von Menschen, die eine PrEP einnehmen wollen. Außerdem neu im Praxisleitfaden: Kinderwunsch, Schwangerschaft und Menopause bei HIV-Positiven. Abseits der PrEP: Was wurde auf den großen Kongressen noch diskutiert? Die Welt-AIDS-Konferenz in Durban 2016 war stark politisch. Es ging darum, das Thema HIV in den Fokus des öffentlichen Interesses zu rücken und politische Kräfte und Ressourcen zu mobilisieren, um das WHO-Ziel zu erreichen, die HIV Epidemie bis 2030 zu beenden. Seit der Welt-AIDS- Konferenz 2000, die auch in Durban stattgefunden hatte, hat es enorme Fortschritte bei der Bekämpfung der Epidemie gegeben. In vielen Ländern Afrikas sind Aids-Sterblichkeit und Neuinfektionsraten rückläufig. Aber es gibt auch Hemmnisse: fragile Gesundheitssysteme, failed states, eine rückläufige Finanzierung aufgrund der Finanzkrise, Diskriminierung und Stigmatisierung von HIV-Infizierten bzw. Betroffenengruppen, um die wichtigsten zu nennen. werden wir Ergebnisse zu Erfolgen und Kosten der verschiedenen HIV-Therapiestrategien präsentieren können. Ich möchte aber auch auf eine Studie unserer Arbeitsgruppe 3A zur HIV-Behandlung von Frauen in Deutschland hinweisen: Die Zahlen zeigen, dass im Jahr 2015 deutlich mehr HIV-infizierte Frauen therapiert wurden als noch 2008. Gleichzeitig ist der medizinische Outcome viel besser, der Anteil von Patientinnen mit einer Viruslast unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenzen stieg von 48 % auf 88 %! Das sind schöne Erfolge, die zeigen, dass sich das beharrliche Bemühen von Selbsthilfeprojekten und HIV-Schwerpunktärzten, etwa bei Migranten, auszahlt. Herr Dr. Schewe, vielen Dank für das Gespräch. Dr. Knud Schewe ist Sprecher des dagnä-Vorstandes. Conferences Stichwort Versorgungsforschung: Welche Neuigkeiten gibt es bei den dagnä-Projekten? Die PROPHET-Studie, die wir zusammen mit der Universität Duisburg-Essen durchführen, biegt langsam auf die Zielgrade (Seite 23). Ende 2017 10

Der einzige Integraseinhibitor mit Langzeitdaten über 5 Jahre 1, 2 Überzeugende Wirksamkeit 1, 2 Gute Verträglichkeit 1, 2 Gute Kombinierbarkeit 3 Weitere Informationen auf www.isentress.de 1 Rockstroh, J.K., et al., Durable efficacy and safety of raltegravir versus efavirenz when combined with tenofovir/emtricitabine in treatment-naive HIV-1-infected patients: final 5-year results from STARTMRK. J Acquir Immune Defic Syndr, 2013. 63(1): p. 77–85. 2 Eron, J.J., et al., Efficacy and safety of raltegravir for treatment of HIV for 5 years in the BENCHMRK studies: final results of two randomised, placebo-controlled trials. Lancet Infect Dis, 2013. 13(7): p. 587-96. 3 Fachinformation ISENTRESS ® Stand Mai 2014. ISENTRESS ® ISENTRESS ® 100 mg Kautabletten/ISENTRESS ® 25 mg Kautabletten ISENTRESS ® 400 mg Filmtabletten ISENTRESS ® 100 mg Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen Wirkstoff: Raltegravir Zus.: Arzneil. wirks. Bestandt.: Jede Filmtbl. enth. 400 mg Raltegravir (als Raltegravir-Kalium). Jede Kautbl. enth. 100 mg bzw. 25 mg Raltegravir (als Raltegravir-Kalium). Jeder Beutel Granulat enth. 100 mg Raltegravir (als Raltegravir-Kalium) (nach Zubereitung 20 mg/ml Suspension). Sonst. Bestandt.: Filmtbl.: Tablettenkern: mikrokrist. Cellulose, Lactose-Monohydrat, Calciumhydrogenphosphat, Hypromellose 2208, Poloxamer 407, Natriumstearylfumarat, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum, Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172). Kautbl.: Hyprolose (E 463), Sucralose (E 955), Saccharin-Natrium (E 954), Natriumcitrat (Ph.Eur.) (E 331), Mannitol (Ph. Eur.) (E 421), Lakritz-Aroma, Sorbitol (Ph.Eur.) (E 420), Fructose (Ph.Eur.), Bananen-/Orangenaroma, Aroma zur Maskierung, Aspartam (E 951), Crospovidon (E 1202), Natriumstearylfumarat (Ph.Eur.) (E 470a), Mg-stearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] (E 470b), Hypromellose 2910/6cP (E 464), Macrogol/PEG 400 (E 1521), Ethylcellulose 20 cP (E 462), Ammoniumhydroxid (E 527), mittelkettige Triglyceride, Ölsäure, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172). 100-mg-Kautbl. zusätzl.: Eisen(III)-oxid (E 172). Granulat: Hyprolose, Sucralose, Mannitol, Ammoniumglycyrrhizat, Sorbitol (Ph.Eur.) (E 420), Fructose (Ph.Eur.), Bananen-Aroma, Sucrose, Crospovidon, Typ A, Magnesiumstearat, Hypromellose 2910/6cP, Macrogol/PEG 400, Ethylcellulose 20 cP, Ammoniumhydroxid, mittelkettige Triglyzeride, Ölsäure, mikrokristalline Cellulose, Carmellose-Natrium (Ph.Eur.). Anw.: In Komb. mit and. antiretroviralen AM zur Behandl. e. Infekt. mit dem Humanen Immundefizienzvirus (HIV-1) bei Erw., Jugendl., Kdrn., Kleinkdrn. u. Säugl. ab 4 Wochen. Gegenanz.: Überempf.-keit geg. d. Wirkstoff od. e. d. sonst. Bestandt. Schwangerschaft. Vorsicht bei: Älteren Pat. Schw. Leberfkt.-stör. u. vorbesteh. Leberfkt.-stör. einschl. chron. Hepatitis, Pat. mit chron. Hepatitis B od. C. Schw. Immundefekt. Komb. mit starken UGT1A1-Induktoren (z. B. Rifampicin). Anamn. bek. Myopathie/Rhabdomyolyse bzw. prädisp. Faktoren einschl. AM, die derartige Erkrank. hervorrufen. Anamn. bek. Depression od. psychiatr. Erkrank. Pat. mit Risikofakt. f. Osteonekrose, fortgeschr. HIV-Erkrank. u./od. ART-Langzeitbehandl. Komb. m. aluminium- und magnesiumhaltigen Antazida nicht empf. Stillzeit. Nicht empf.: Säugl. < 4 Wo. u./od. < 3 kg KG. Pat. mit selt. hereditärer Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel od. Glucose-Galactose-Malabsorption (Filmtbl.). Pat. mit selt. hereditärer Fructose-Intoleranz (Granulat u. Kautbl.). Pat. mit Phenylketonurie (Kautbl.). Nebenw.: Häufig: Appetitmind. Veränd. Träumen; Insomnie; Alpträume; Verhaltensstör.; Depression. Schwindel; Kopfschm.; psychomotor. Hyperaktivität. Vertigo. Aufgetriebenes Abdomen; Bauchschm.; Diarrhö; Flatulenz; Übelk.; Erbrechen; Dyspepsie. Hautausschl. Schwächegef.; Müdigk.; Fieber. Erhöh. v. ALT/AST; atyp. Lymphozyten; Hypertriglyzeridämie; Erhöh. d. Lipase; Erhöh. d. Pankreas-Amylase im Blut. Gelegentl.: Herpes genitalis; Folliculitis; Gastroenteritis; Herpes simplex; Herpes-Virus-Infekt.; Herpes zoster; Influenza; Lymphknotenabszess; Molluscum contagiosum; Nasopharyngitis; Infekt. d. oberen Atemwege. Papillom d. Haut. Anämie; Eisenmangelanämie; Lymph knotenschm.; Lymphadenopathie; Neutropenie; Thrombozytopenie. Immunrekonstitutionssyndr. (z. B. CMV-Retinitis, dissem. u./od. lok. mykobakt. Infekt. u. Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie); Arzneimittel überempf.-keit; Überempf.-keit. Kachexie; Diabetes mell.; Dyslipidämie; Hypercholesterinämie; Hyper glykämie; Hyperlipidämie; Hyperphagie; gesteig. Appetit; Polydipsie; Stör. d. Körperfettverteilung. Psych. Stör.; Suizidversuch; Angst; Verwirrtheit; Niedergeschlagenh.; schw. Depression; Durchschlafstör.; Stimmungsveränd.; Panikattacken; Schlafstör.; Suizidgedanken; suizidales Verhalten (insb. bei Pat. mit e. psychiatr. Erkr. in d. Vorgesch.). Amnesie; Karpaltunnelsyndr.; kognitive Stör.; Aufmerksamkeitsstör.; Lagerungsschwindel; Dysgeusie; Hypersomnie; Hypästhesie; Lethargie; Gedächtnisstör.; Migräne; periph. Neuropathie; Parästhesie; Somnolenz; Spannungskopfschm.; Tremor; schlechter Schlaf. Beeinträcht. d. Sehvermögens. Tinnitus. Palpitationen; Sinusbradykardie; ventrikul. Extrasystolen. Hitzewallungen; Hyper tonie. Dysphonie; Nasenbluten; verstopfte Nase. Gastritis; Bauchbeschw.; Schm. im Oberbauch; Druckempf.-keit im Oberbauch; Beschw. im Anorektalbereich; Obstipation; Mundtrockenh.; Beschw. im Oberbauch; erosive Entzünd. d. Zwölffingerdarms; Aufstoßen; gastroösophageale Refluxkrankh.; Zahnfleischentzündung; Glossitis; Schluckbeschw.; akute Pankreatitis; Magengeschwür; rektale Hämorrhagie. Hepatitis; Verfettung d. Leber; Alkohol-Hepatitis; Leberversagen. Akne; Alopezie; akneiforme Dermatitis; Hauttrockenh.; Erythem; Schwund d. Fettgewebes im Gesichtsbereich; Hyperhidrose; Lipoatrophie; erworb. Lipodystrophie; Lipohypertrophie; Nachtschweiß; Prurigo; Pruritus; general. Juckreiz; makulärer u./od. makulopapulöser u./od. juckender Hautausschl.; Hautläsionen; Urtikaria; Xerodermie; SJS; Arzneimittel exanthem m. Eosinophilie u. system. Sympt. (DRESS-Syndrom). Arthralgie; Arthritis; Rückenschm.; Flankenschm.; muskuloskelet. Schm.; Myalgie; Nackenschm.; Osteopenie; Schm. in d. Extremitäten; Sehnenentzündung; Rhabdomyolyse. Nierenversagen; Nephritis; Nephrolithiasis; Nykturie; Nierenzysten; Nierenfkt.-stör.; tubulointerstit. Nephritis. Erekt. Dysfunkt.; Gynäkomastie; menopausale Sympt. Beschw. im Brustkorb; Schüttelfrost; Gesichtsödem; Zunahme d. Körperfetts; Nervosität; Unwohlsein; submandib. Raumforderung; periph. Ödem; Schm. Neutropenie (Erniedrigung d. absoluten Zellzahl); Erhöh. v. alkalischer Phosphatase, Serum-Amylase, -Bilirubin, -Cholesterin, -Kreatinin, Blutglucosespiegel, Blutharnstoffstickstoff, Kreatin-Phosphokinase, Nüchternblutglucosespiegel; HDL, LDL; INR erhöht; Erniedrigung d. Serum-Albumins; Glucose im Urin; Blut im Urin; Thrombopenie; Zunahme d. Bauchumfangs; Gewichtszunahme; Leukopenie. Versehentl. Überdosis. Krebserkrank. berichtet (Art u. Häufigk. entsprechend Erwart. bei hochgrad. immundefiz. Populat.). Fälle v. Osteonekrose insb. bei Pat. mit allg. bek. Risikofakt., fortgeschrittener HIV-Erkrank. od. Langzeitbehandl. mit ART beschrieben (Häufigk. nicht bek.). B. Pat. m. schw. Immundefekt: entzündl. Reakt. auf asymptom. od. residuale opportun. Infekt. sowie Berichte über Autoimmunerkrank. (wie z. B. Morbus Basedow). Fälle v. schwerw. potenz. lebensbedrohl. u. letalen Hautreakt. (einschl. SJS u. TEN) wurden berichtet, meist in Komb. mit anderen AM, die mit d. Reakt. einhergehen können. Fälle v. Überempf.-reakt. einschl. Hautausschlag, Allgemeinsympt. u. manchmal Organfehlfunkt. einschl. Leberversagen berichtet. Kdr. u. Jugendl. von 2 – 18 J.: In klin. Studien Nebenw.-Profil ähnl. wie bei Erw.; ein Pat. mit psychomot. Hyperakt. (Grad 3), Verhaltensstör. u. Schlaflosigk.; ein Pat. mit schwerw. allerg. Hautausschl. (Grad 2); ein Pat. mit schwerw. Laborwertabw. v. ALT (Grad 3) u. AST (Grad 4). Kleinkdr. u. Säugl. von 4 Wo. bis < 2 J.: AM-bedingte NW ähnl. wie bei Erw., ein Pat. m. allerg. AM-bedingten Hautausschlag (Grad 3). Warnhinw.: Filmtbl.: Enthält Lactose. Kautbl.: Enthält Fructose. Enthält Sorbitol. Enthält Aspartam. Granulat: Enthält Fructose. Enthält Sorbitol. Enthält Sucrose. Hinw.: Säugl. u. Kleinkdr. ab 4 Wochen u. > 3 kg KG erhalten d. Granulat; Kdr. zw. 11 u. 20 kg KG erhalten d. Granulat od. d. Kautabletten. Kdr. ab 25 kg KG können die Filmtbl. erhalten. Möglichst kein Wechsel zwischen Kau- od. Filmtabletten od. Granulat (unterschiedliche Bioäquivalenz). Verschreibungspflichtig. Stand: 11/2014 Bitte lesen Sie vor Verordnung von ISENTRESS ® die Fachinformation! Pharmazeutischer Unternehmer: Merck Sharp & Dohme Limited Hertford Road, Hoddesdon Hertfordshire EN11 9BU Vereinigtes Königreich Lokaler Ansprechpartner: MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar INFC-1085883-0000 07/14

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