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CONNEXI 10-2016 Aids Hepatitis

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Gesundheitspolitik unter

Gesundheitspolitik unter der Lupe Die Teilnehmer der Paneldiskussion: (v.l.n.r.): Robin Rüsenberg (Moderation), Elfi Scho-Antwerpes (MdB), Ines Perea, Axel Baumgarten. Conferences Ärzteschaft, Selbsthilfe und Kommunen gefordert Als zuständige Referatsleiterin „Strategie der HIV/Aids-Bekämpfung“ im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) führte Ines Perea in die Grundzüge der Strategie ein. Es handele sich um eine langfristige politische Verpflichtung. Sie hob den Erfolg früherer, noch rein auf HIV bezogener Strategien des Ministeriums hervor, so dass „heute ein gutes Versorgungsnetz für Menschen mit HIV besteht, das wegweisend für die Behandlung anderer Erkrankungen war und ist“. Zukünftig werde es aber noch mehr auf integrierte Präventions-, Testund Versorgungsangebote ankommen, so Perea: „Es müssen dem Lebensalter und den Lebensumständen entsprechende Impf-, Präventions-, Diagnostik- und Behandlungsmaßnahmen bereitstehen, und die Versorgung betroffener Menschen im Alter muss gesichert sein.“ Dabei sei nicht zuletzt die Ärzteschaft gefordert. Die Bundestagsabgeordnete und Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes begrüßte als langjähriges Vorstandsmitglied der Kölner Aidshilfe die Initiative der Bundesregierung und betonte: „Die Aidshilfen haben einiges dazu beigetragen, dass wir in der Präventionsarbeit vor Ort bereits viel Schwung haben.“ Die Kölner Aids-Hilfe etwa engagiert sich sehr erfolgreich in Checkpoint- Projekten mit niedrigschwelligen Angeboten für Testung und Prävention. Zielgruppe seien vor allem Menschen, die „sonst kaum erreicht werden: Stricher, Drogengebraucher, neuerdings Geflüchtete“. Mit Ärzten werde gut zusammengearbeitet: „Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen“. Zugleich nahm Scho-Antwerpes als Kölner Bürgermeisterin die Kommunen in die Pflicht: „Damit Checkpoint-Projekte breitflächig ein Erfolg sein können, ist ein Umdenken notwendig.“ Dies gelte auch für den öffentlichen Gesundheitsdienst. Integrativer Ansatz notwendig Über das Lob in der Strategie der Bundesregierung in Bezug auf die Qualität der HIV-Versorgung in Deutschland freute sich dagnä-Vorstand Axel Baumgarten. Es gebe aber immer noch Her- 18

DÖAK 2017 8. DEUTSCH-ÖSTERREICHISCHER AIDS-KONGRESS SALZBURG | 14.-17. JUNI 2017 SAVE THE DATE Kongresspräsident: Prof. Dr. Heribert Stoiber Kongressorganisation: EVENT SERVICE RS GmbH Maximilianstraße 9 6020 Innsbruck Kongressort: Salzburg Congress T: +43 512 563598 Auerspergstraße 6 F: +43 512 563598-10 5020 Salzburg email: office@event-service.cc web: www.event-service.cc www.doeak.com

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