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CONNEXI 2014-05 Hämatologie Onkologie

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Jetzt auch für zugelassen* ZE-Status (Zusatzentgelt) Ecalta ® bei invasiven Candidosen* neutropenische Patienten Treffen Sie eine gute Therapieentscheidung • Signifikant überlegene Wirksamkeit 1) • Keine klinisch relevanten Interaktionen 2) • Keine Dosisanpassung bei Leberinsuffizienz 2) 1) Gegenüber Fluconazol, Reboli, A. et al., New Engl. J. Med. 2007; 356: 2472-2482. (In the primary effi cacy analysis, anidulafungin was statistically superior to fl uconazole in the global response at the end of IV therapy in the Micro-ITT population, the global success rates were 96/127 (75.6 %) and 71/118 (60.2 %) respectively.) 2) Aktuelle Fachinformation Ecalta ® , abrufbar unter www.pfi zermed.de/medikamente.htm * Ecalta ® ist zugelassen zur Behandlung invasiver Candidiasis bei erwachsenen Patienten. Ecalta ® 100 mg Pulver zur Herstellung eines Konzentrats zur Herstellung einer Infusionslösung. Wirkstoff: Anidulafungin. Zusammensetzung: Wirkstoff: 1 Durchstechfl. enth. 100 mg Anidulafungin. Rekonst. Lösung enth. 3,33 mg/ml Anidulafungin; verdünnte Lösung enth. 0,77 mg/ml Anidulafungin. Sonst. Bestandteile: Fructose, Mannitol, Polysorbat 80, Weinsäure, Natriumhydroxid (z. Einstell. d. pH-Werts), Salzsäure (z. Einstell. d. pH-Werts). Anwendungsgebiete: Z. Behandl. v. invasiver Candidiasis b. erw. Pat. Gegenanzeigen: Überempfindlichk. gg. d. Wirkstoff, e. d. sonst. Bestandteile od. gg. andere Arzneimittel a. d. Klasse d. Echinocandine. Fructose-Intoleranz. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Hypokaliämie; Durchfall, Übelk. Häufig: Hyperglykämie; Konvulsionen, Kopfschm.; Hypotonie, Hypertonie; Bronchospasmen, Dyspnoe; Erbrechen; erhöh. Alaninaminotransferase, erhöh. alkal. Phosphatase, erhöh. Aspartataminotransferase, erhöh. Bilirubin, Cholestase; Hautausschlag, Pruritus; erhöh. Kreatininwerte. Gelegentlich: Koagulopathie; Hautröt., Hitzewall.; Oberbauchschm.; erhöh. Gammaglutamyltransferase; Urtikaria; Schm. a. d. Inf.-stelle. Nicht bekannt: anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reakt. Warnhinweis: Enthält Fructose. Weitere Informationen s. Fach- u. Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschrei bungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Limited, Ramsgate Road, Sandwich, Kent, CT13 9NJ, Vereinigtes Königreich. Repräsentant in Deutschland: PFIZER PHARMA GmbH, Linkstr. 10, 10785 Berlin. Stand: August 2014. www.pfizermed.de b-4v7ec-pv-0

Editorial Liebe Leser, liebe Autoren und liebe Kunden, als vor zehn Jahren die erste vollständige Sequenzierung eines menschlichen Genoms erfolgreich abgeschlossen werden konnte, war dies mit hohen Erwartungen verbunden und die Hoffnung auf einen schnellen Durchbruch in der Krebstherapie war groß. Doch sind es in den allermeisten Fällen nicht nur einzelne Gene, die eine Veränderung oder eine Krankheit auslösen. Dennoch gelang es in den letzten Jahren in der genetischen und molekularbiologischen Ursachenforschung bei vielen Krebserkrankungen voranzukommen. Krebs wird heute länger und besser überlebt als noch vor zehn Jahren. Forscher arbeiten weltweit daran, Genome von Tumoren zu analysieren. Sie wollen den genetischen Ursachen der Krebsentstehung auf den Grund gehen. Das soll nicht nur bessere Prävention ermöglichen, es soll vor allem die Therapiemöglichkeiten verbessern. Inzwischen gibt es Projekte wie den „Cancer Genome Atlas“ und das „International Cancer Consortium“, deren Ziel es ist, Mutationskarten für bestimmte Tumorarten zu erstellen. Mit der Entdeckung molekularer Marker ist es inzwischen in vielen Fällen möglich vorherzusagen, ob ein Krebspatient auf eine bestimmte Therapie ansprechen wird. Die großen Krebsentitäten wie Mamma-, Bronchus-, Kolon- und Prostatakarzinom, alle gehen sie in die Richtung einer individualisierten, maßgeschneiderten Therapie. Für die rund 500.000 Patienten, die in Deutschland 2014 neu an Krebs erkrankt sind, ist es eine Hoffnung: Mithilfe molekulardiagnostischer Verfahren gezielt die „richtige Therapie“ zu ermitteln, die das individuelle Ansprechen verbessert und unnötige Nebenwirkungen vermeidet. Immuntherapie, individualisierte Therapien und zielgerichtete Medikamente stellen eine Bereicherung für die Therapie von Krebserkrankungen dar, sind aber mit enormen Kosten verbunden. Die Herausforderung für die Gesellschaft wird es sein, gemeinsam mit Medizin und Politik, aber auch der Industrie, Wege zu finden, zukunftsweisende Therapien auch zukünftig allen Patienten schnell zugängig zu machen. Obwohl die Mechanismen noch unzureichend verstanden werden, darf man davon ausgehen, dass epigenetische Modifikationen durch Umwelt- und Ernährungsfaktoren nahezu jeden Schritt in der Entstehung und Entwicklung von Krebs wirksam beeinflussen. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wird die Entstehung und Entwicklung von bis zu 30 Prozent aller Krebserkrankungen in der westlichen Welt durch Ernährungs- und Lebensgewohnheiten maßgeblich beeinflusst. Es liegt also nicht nur in der Verantwortung der Ärzte, wie gesund wir sind. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Berlin, November 2014 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin 5

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