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CONNEXI 2016-07 Kardiologie Herzchirurgie

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Verbesserte myokardiale

Verbesserte myokardiale Perfusion. 1 Weniger ischämische Beschwerden. 2 Leitlinien empfehlen Ranexa ® 3 www.ranexa.de 1 ) Venkataraman R et al. A study of the effects of ranolazine using automated quantitative analysis of serial myocardial perfusion images. JACC Cardiovasc Imaging 2009; 2: 1301-9. 2 ) Chaitman BR et al. Effects of ranolazine with atenolol, amlodipine, or diltiazem on exercise tolerance and angina frequency in patients with severe chronic angina: a randomized controlled trial. JAMA 2004; 291: 309-16. 3 ) www.khk.versorgungsleitlinien.de, Kapitel 11: Modul Medikamentöse Therapie, Ranolazin kann alternativ zur Therapie der Angina pectoris bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation von Betarezeptorenblockern oder bei nicht ausreichender antianginöser Wirkung der Betarezeptorenblocker in Kombination mit diesen eingesetzt werden. Ranexa® 375 mg Retardtabletten, Ranexa® 500 mg Retardtabletten, Ranexa® 750 mg Retardtabletten. Wirkstoff: Ranolazin. Zusammensetzung: Eine Retardtablette enthält 375 mg, 500 mg bzw. 750 mg Ranolazin; sonstige Bestandteile: Carnaubawachs, Hypromellose, Magnesiumstearat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1), mikrokristalline Cellulose, Natriumhydroxid, Titandioxid; Ranexa 375 mg zusätzlich: Macrogol, Polysorbat 80, Indigotin-Aluminium-Farblack (E132); Ranexa 500 mg zusätzlich: Macrogol, Polyvinylalkohol (teilweise hydrolysiert), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H₂O (E172), Eisenoxide und -hydroxide (E172), Talkum; Ranexa 750 mg zusätzlich: Glyceroltriacetat, Laktose-Monohydrat, Brillantblau FCF-Aluminium-Farblack (E133), Tartrazin-Aluminium-Farblack (E102). Anwendungsgebiete: Ergänzungstherapie zur symptomatischen Behandlung von erw. Patienten mit stabiler Angina pectoris, die unzureichend behandelt sind oder antianginöse Mittel der ersten Wahl (wie Betablocker und/oder Calcium antagonisten) nicht tolerieren. Gegenanzeigen: Überempfind lichkeit gg. den Wirkstoff oder einen der sons tigen Bestandteile, schwere Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min), mäßige oder schwere Leberfunktionsstörungen, begleitende Anwendung von starken CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Itraconazol, Ketoconazol, Voriconazol, Posaconazol, HIV-Proteasehemmer, Clarithromycin, Telithromycin, Nefazodon), begleitende Anwendung von Antiarrhythmika der Klasse Ia (z. B. Chinidin) oder Klasse III (z. B. Dofetilid, Sotalol) mit Ausnahme von Amiodaron. Schwangerschaft: Kontraindiziert, es sei denn eindeutig erforderlich. Stillzeit: Kontraindiziert. Nebenwirkungen: Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen, Obstipation, Erbrechen, Übelkeit, Asthenie. Gelegentlich: Anorexie, verminderter Appetit, Dehydratation, Beklemmung, Insomnie, Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, Lethargie, Synkope, Hypästhesie, Somnolenz, Tremor, orthostatischer Schwindel, Parästhesie, verschwommenes Sehen, Sehstörung, Doppeltsehen, Vertigo, Tinnitus, fliegende Hitze, Hypotonie, Dyspnoe, Husten, Epistaxis, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Dyspepsie, Flatulenz, Magenbeschwerden, Pruritus, Hyperhidrose, Schmerz in den Extremitäten, Muskelkrampf, Gelenkschwellung, Muskelschwäche, Dysurie, Hämaturie, Chromaturie, Müdigkeit, peripheres Ödem, Blut-Kreatinin erhöht, Blutharnstoff erhöht, verlängertes korrigiertes QT-Intervall, Thrombozyten- oder Leukozytenzahl erhöht, vermindertes Gewicht. Selten: Hyponatriämie, Desorientiertheit, Amnesie, Bewusstseinsverminderung, Bewusstlosigkeit, gestörte Koordination, Gangstörungen, Parosmie, eingeschränktes Hörvermögen, periphere Kälte, orthostatische Hypotonie, Engegefühl im Rachen, Pankreatitis, erosive Duodenitis, orale Hypästhesie, Angioödem, allergische Dermatitis, Urtikaria, kalter Schweiß, Ausschlag, akutes Nierenversagen, Harnretention, erektile Dysfunktion, Leberenzymwerte erhöht. Weiterhin: Geringfügige, klinisch nicht signifikante reversible Erhöhungen der Serumkreatininspiegel. Warnhinweise (nur Ranexa 750 mg): Enthält Laktose und den Farbstoff Tartrazin (E102). Verschreibungspflichtig. Weitere Einzelheiten enthalten die Fach- und Gebrauchsinformation, deren aufmerksame Durchsicht empfohlen wird. MENARINI INTERNATIONAL OPERATIONS LUXEM- BOURG S.A. Örtlicher Vertreter für Deutschland: BERLIN-CHEMIE AG, 12489 Berlin. (Stand 11.2015)

Editorial Liebe Leser, wie wenige Fachgebiete der Medizin profitiert die Kardiologie vom technischen Fortschritt auf allen Gebieten. Die interventionelle Kardiologie erlaubt heute Eingriffe, die bis vor wenigen Jahren noch der offenen Herzchirurgie vorbehalten waren, die Miniaturisierung der Technik beschert uns neue Medizinprodukte, die dasselbe leisten wie früher wesentlich größere Produkte, oder sogar Besseres. Telemedizin über das Internet ermöglicht die Überwachung von Patienten aus der Ferne, während sie ganz normal ihrem Tagesablauf nachgehen. Tatsächlich kann eine solche Überwachung Leben retten, weil Patienten Unterstützung bei der Entscheidung bekommen, ob im Falle ungewöhnlicher Vorkommnisse ein Arztbesuch oder ein Krankenhausaufenthalt notwendig sind oder nicht. Das erspart einerseits unnötige Arztbesuche, aber wenn andererseits bestimmte Signale auf eine Gefahr hindeuten, kann der Patient auch zum Kardiologen einbestellt oder direkt ins Krankenhaus eingewiesen werden. Auch eine Anpassung der Medikamentendosis ist möglich, dadurch kann sich die Lebensqualität der Patienten erhöhen. Aber kein Licht ohne Schatten: Die Überwachung von Patienten und die digitale Speicherung und Weitergabe von Daten bieten natürlich auch Gelegenheiten zum Missbrauch. Dessen müssen wir uns immer bewusst sein und dem müssen wir vorbeugen. Außerdem kann die stets präsente Überwachung auch Erwartungen wecken. Werden wir irgendwann an einem Punkt sein, wo Krankenkassen nicht nur Boni für ein normales Körpergewicht zahlen, sondern auch die Daten von Fitness-Apps von unserem Smartphone abfordern? Und was für Konsequenzen haben Menschen zu tragen, die in ihrem Leben andere Prioritäten setzen als körperlich fit zu sein? Die sich als mündige Bürger in Ausübung ihres freien Willens für Winston Churchills Devise „No sports, just whisky and cigars“ entscheiden? Immerhin wurde Churchill 90 Jahre alt. Das Motto des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie lautete „High- Tech-Medizin“. Viele Beiträge beschäftigten sich mit diesem Thema und das Interesse war hoch. Einige interessante Aspekte haben wir in dieser Ausgabe von für Sie zusammengetragen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und vielleicht auch spannende Diskussionen im Kollegen- oder Freundeskreis! Berlin, August 2016 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin 3

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