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CONNEXI 2016-07 Kardiologie Herzchirurgie

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Das KHK-Risiko wirksam

Das KHK-Risiko wirksam senken Education Atorvastatin plus Ezetimib: Effektive LDL-Reduktion plus Plaque-Regression Welchen Einfluss die Statin-Gabe in verschieden hohen Dosen auf die Plaquebildung in den Koronargefäßen hat, erläuterte Priv.-Doz. Dr. Claudius Jacobshagen , Göttingen. Es konnte gezeigt werden, dass die starke LDL-Senkung mit Statin und ggf. Ezetimib die Plaquelast reduziert und die Plaquekappe stabilisiert . Die Effekte von Ezetimib plus Atorvastatin vs. Atorvastatin Monotherapie auf das Lipidprofil und Koronar-Atherosklerose untersuchte die PRECISE IVUS-Studie [3]. In dieser prospektiven, randomisierten, multizentrischen Studie waren 246 japanische KHK-Patienten mit LDL-Werten über 100 mg/dl eingeschlossen, die einer Perkutanen Koronarintervention (PCI) unterzogen wurden. Primärer Endpunkt war die absolute Veränderung im prozentualen Atheromvolumen (PAV) der Koronararterie im ausgewählten Zielsegment gegenüber dem Ausgangswert. Es konnte belegt werden, dass die Kombination aus Atorvastatin plus Ezetimib nicht nur den LDL-Spiegel tiefer senkt als eine Atorvastatin-Monotherapie (63,2 mg/dl vs. 73,3 mg/dl; p

Adhärenz im Fokus Leitlinienanspruch und Versorgungsrealität in der Sekundärprävention Symposiumsbericht Mit zunehmender Lebenserwartung in den Industrieländern steigt auch die Zahl der Menschen, die nach einem akuten Koronarsyndrom eine medikamentöse Sekundärprävention benötigen. Entsprechende Leitlinien empfehlen Behandlungsstrategien, mit denen die beste Senkung der Mortalität sowie der Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Ereignis erreicht werden kann. Zu dem Thema fand am 30. März 2016 in Mannheim ein Symposium mit dem Titel „Adhärenz im Fokus – Diskrepanz zwischen Leitlinienanspruch und Versorgungsrealität in der Sekundärprävention“ statt, bei dem zahlreiche Experten von ihren Erfahrungen berichteten. Prof. Dr. med. Thomas Mengden, Leiter der Kardiologie am Rehabilitationszentrum der Kerckhoff- Klinik in Bad Nauheim betonte, dass zwischen der leitliniengerechten Behandlung und der Medikation in der Wirklichkeit eine große Lücke klafft. In der Studie EUROASPIRE IV [1] waren zwei Jahre nach dem Ereignis bei keinem einzigen Patienten alle Ziele der Leitlinien erreicht worden, insbesondere waren Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin zu hoch und der BMI nicht genügend gesenkt worden. Auch in einer eigenen Studie [2] hätten nur 6,8 % der untersuchten Patienten die vier wichtigsten Ziele erreicht – LDL

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