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CONNEXI 2016-07 Kardiologie Herzchirurgie

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Interview mittlerer

Interview mittlerer Lebenserwartung in den vergangenen beiden Dekaden auf eine verbesserte Herz-Kreislauf-Medizin zurückzuführen sind, und davon wiederum die Hälfte (also ca. drei Jahre längere Lebenserwartung) einer besseren Prävention zuzuschreiben sind, dann ist das eine Erfolgsgeschichte für sich. Wir hören ja seit Jahrzehnten immer wieder, man könne durch Änderungen des Lebensstils diese Krankheiten verhindern. Gehen den Kardiologen in absehbarer Zeit die Patienten aus, wenn nur noch normalgewichtige, körperlich fitte Nichtraucher in Deutschland leben? Wir sind aufgefordert, unsere Patienten vor Datenmissbrauch zu schützen. Nein, natürlich gehen uns Kardiologen die Patienten nicht aus. Die Schwerpunkte mögen sich verschieben, aber Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind klassische Alterserkrankungen. Mit besserer Behandlung und intensiverer Prävention verschieben wir die Erkrankungen in ein höheres Lebensalter, aber immer noch verstirbt jeder zweite Mensch in Industrienationen an den Folgen einer Herz- Kreislauf-Erkrankung, und das wird in den kommenden Jahren nicht anders werden. Und schließlich: Was hat Sie auf dem DKG-Kongress 2016 besonders beeindruckt? Besonders beeindruckt hat mich der gewaltige Ansturm an Teilnehmern. Es war der größte Kongress der DGK überhaupt. Folge davon war, dass die Vortragssäle prall gefüllt waren und in der Poster- und Industrie-Ausstellung ein regelrechter Besucheransturm herrschte, der zu ausgiebigen und intensiven Erfahrungsaustauschen führte. Letztlich ist die Interaktion von Grundlagenwissenschaftlern, Klinikern, niedergelassenen Kollegen und Kolleginnen, Pharma- und Medizin-Technik- Industrie und Kostenträgern im Gesundheitswesen ein wesentliches Ziel eines derart großen Kongresses, da hierdurch die Herz-Kreislauf-Medizin vorangebracht wird, auch und nicht zuletzt im Sinne unserer Patienten. Dass dieses Forum in Mannheim so gut angenommen wurde, hat mich persönlich natürlich als Kongresspräsident sehr gefreut. Das Gespräch führte Dr. med. Friederike Günther Conferences Ist das Geld für die entsprechenden Kampagnen aus Ihrer Sicht schlecht investiert, weil Menschen „nicht hören wollen, sondern fühlen müssen“? Nein, Prävention ist unverzichtbar, und dieses Geld ist gut investiert, da dadurch auch die Morbidität verringert wird, was mittelfristig zur Entlastung des Gesundheitsbudgets führt. 8

EIN STARKES KAPITEL IN DER THERAPIE DER HYPERCHOLESTERINÄMIE * UND BEI DER PRÄVENTION KARDIOVASKULÄRER EREIGNISSE ** LDL-SENKUNG. JETZT. STÄRKER. 1 * Tioblis® ist indiziert bei Hypercholesterinämie: primärer (heterozygoter familiärer u. nicht familiärer) Hypercholesterinämie od. gemischter Hyperlipidämie, wenn eine Therapie mit einem Statin allein nicht ausreicht bzw. mit einem Statin u. Ezetimib vorbehandelt wurde; homozygoter familiärer Hypercholesterinämie. ** bei Patienten mit KHK und ACS in der Vorgeschichte 1 vs. Monotherapie mit Atorvastatin. CARD-1150457-0080 TIOBLIS® 10 mg/10 mg, 10 mg/20 mg, 10 mg/40 mg, 10 mg/80 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Ezetimib und Atorvastatin Zus: Arzneil. wirks. Bestandt.: 1 Filmtbl. enth. 10 mg/10 mg, 10 mg/20 mg, 10 mg/40 mg od. 10 mg/80 mg Ezetimib/Atorvastatin ( als Atorvastatin-Hemicalcium x 1,5 H 2O ). Sonst. Bestandt.: Tbl.-kern: Ezetimib-Schicht: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat ( Ph.Eur.) [ pflanzl.], mikrokristalline Cellulose, Povidon ( K29/32 ), Natriumdodecylsulfat; Atorvastatin-Schicht: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Hyprolose, Croscarmellose-Natrium, Polysorbat 80, Calciumcarbonat, Magnesiumstearat ( Ph.Eur. ) [ pflanzl.], hochdisperses Siliciumdioxid. Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 8000, Titandioxid ( E 171 ), Talkum. Anw: Prävention kardiovask. Ereignisse: Zur Risikoreduktion von kardiovask. Ereignissen b. Pat. mit KHK u. akutem Koronarsyndrom in d. Vorgeschichte, unabh. von e. Vorbeh. mit einem Statin. Hypercholesterinämie: Begleitend zu Diät b. erw. Pat. mit primärer ( heterozygoter familiärer u. nicht familiärer ) Hypercholesterinämie od. gemischter Hyperlipidämie, für d. e. Ther. mit e. Komb.-präp. geeignet ist: Pat., b. denen eine Ther. mit einem Statin allein nicht ausreicht; Pat., d. bereits mit einem Statin u. Ezetimib behandelt werden. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie ( HoFH ): Begleitend zu Diät b. erw. Pat. mit HoFH, dazu weit. begleit. Ther. ( wie LDL-Apherese ) mögl. Gegenanz: Überempf.-keit gg. d. Wirkstoffe od. e. d. sonst. Bestandt. Schwangerschaft; Stillzeit; Frauen im gebärf. Alter ohne zuverlässige Verhütungsmethode; aktive Lebererkrank. od. unklare u. anhalt. Erhöh. d. Transaminasen ( > 3faches ULN ). Komb. m. od. Anw. innerhalb v. 7 Tagen nach Absetzen v. systemischen Darreichungsformen v. Fusidinsäure, notwendige Komb. in Ausnahmefällen nur unter engmaschiger medizinischer Überwachung. Vorsicht bei: Kdrn. u. Jugendl.; Pat. mit Risikofakt. f. e. Rhabdomyolyse ( CPK-Bestimmung vor Behandl.-beginn ): eingeschränkte Nierenfunkt., Hypothyreose, anamn. bek. od. positive Familienanamn. f. heredit. Muskelerkrank., anamn. bek. Muskelerkrank. unter Behandl. mit Statinen od. Fibraten, anamn. bek. Lebererkrank. u./od. b. starkem Alkoholkonsum, ältere Pat. > 70 J. ( CPK-Bestimmung, wenn noch and. Risikofakt. f. e. Rhabdomyolyse vorhanden ), Umstände mit konsekutiv möglicherw. erhöhten Plasma spiegeln ( z. B. Wechselw., besondere Pat.-gruppen einschl. genet. Subpopulationen [z. B. SLCO1B1-Polymorphismus]); Risikopat. f. Diabetes mellitus ( Nüchternblutzucker v. 5,6 – 6,9 mmol/l, BMI > 30 kg/m 2 , erhöh. Triglyzeride, Hypertonie ); sorgf. Nutzen/Risiko-Abwägung v. 80 mg Atorvastatin b. Pat. mit vorausgeg. hämorrhagischen/lakunärem Schlaganfall.; Langzeitther.; sorgf. Nutzen/Risiko-Abwägung b. Komb. mit: AM, d. den Wirkstoffspiegel v. Atorvastatin erhöhen können wie potente CYP3A4-Inhibitoren od. Inhibitoren v. Transportproteinen ( z. B. Ciclosporin, Telithromycin, Clarithromycin, Delavirdin, Stiripentol, Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol, Posaconazol u. HIV-Protease-Inhibitoren wie Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir etc. ), außerdem Gemfibrozil u. and. Fibrate, Boceprevir, Erythromycin, Niacin, Telaprevir od. Komb. aus Tipranavir/Ritonavir. INR überw. b. Anw. mit Warfarin, and. Cumarin-Antikoagulans od. Fluindion. Komb. mit Gallensäure bindenden Präp. Nicht empf.: CPK > 5faches ULN; mäßige/schw. Leberinsuff. Komb. mit Fibraten; Pat. m. hereditärer Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel od. Glucose-Galactose-Mal absorption. Nebenw: Häufig: Diarrhö. Myalgie. Gelegentl.: Grippe ( Influenza ). Depression, Schlaflosigk.; Schlafstör. Schwindelgefühl; Stör. d. Geschmackswahrnehmung; Kopfschm.; Parästhesie. Sinusbradykardie. Hitzewallung. Dyspnoe. abdominale Beschw., aufgetriebener Bauch; Abdominalschm.; Schm. im Unterbauch; Schm. im Oberbauch; Obstipation, Dyspepsie; Flatulenz; häufige Darmentleerungen; Gastritis; Übelk.; Magenbeschw. Akne; Urtikaria. Arthralgie; Rückenschm.; Muskelermüdung; Muskelspasmen; Muskelschw.; Schm. in d. Extremitäten. Asthenie; Ermüdung ( Fatigue ); Unwohlsein; Ödem. ALT u./od. AST erhöht; alkal. Phosphatase erhöht; CPK im Blut erhöht; GGT erhöht; Leberenzyme erhöht; anormaler Leberfunkt.-test; Gewichtszunahme. Nach Markteinführung unter TIOBLIS® bzw. in klin. Studien od. nach Markteinführung unter Ezetimib od. Atorvastatin: Nasopharyngitis. Thrombozytopenie. Überempf.-keit einschl. Anaphylaxie, Angioödem, Ausschlag, Urtikaria. vermind. Appetit; anorekt. Stör.; Hyper-/Hypoglykämie. Alpträume. Hypästhesie; Amnesie; periphere Neuropathie. verschwommenes Sehen; Sehstör. Tinnitus, Hörverlust. Hypertonie. Husten; Kehlkopfschm.; Epistaxis. Pankreatitis, gastroösophag. Refluxerkrank.; Aufstoßen; Erbr.; Mundtrockenh. Hepatitis; Cholelithiasis; Cholezystitis; Cholestase; Leberversagen mit teils letalem Ausgang. Alopezie; Hautausschlag; Pruritus; Erythema multiforme; angioneurotisches Ödem; bullöse Dermatitis einschl. Erythema multiforme, SJS u. Lyell-Syndrom ( Epidermolysis acuta toxica ). Myopathie/Rhabdomyolyse; Nackenschm.; Schwellung an d. Gelenken; Myositis; immunvermittelte nekrotisierende Myopathie ( klin. Charakteristika: pers. prox. Muskelschw. u. erhöh. Serum-Kreatinkinase-Werte, d. trotz Absetzen d. Behandl. mit Statinen fortbestehen ) ( Häufigk. nicht bekannt ). Gynäkomastie. Schm. im Brustkorb, Schm.; peripheres Ödem, Fieber. Leukozyten im Urin positiv. Tendinopathie, gelegentl. bis hin zur Sehnenruptur. Nebenw. b. Statinen: Störungen d. Sexualfunkt.; interstit. Lungenkrankh. ( in Ausnahmefällen u. besonders b. Langzeitther. ); Diabetes mellitus ( in Abhängigk. vom Vorhandensein/Fehlen v. Risikofakt.). Warnhinw: Enth. Lactose. Verschreibungspflichtig. Stand: 04/2016. Bitte lesen Sie vor Verordnung von TIOBLIS® die Fachinformation! Pharmazeutischer Unternehmer: Merck Sharp & Dohme Ltd, Hertford Road, Hoddesdon, Hertfordshire EN11 9BU, Vereinigtes Königreich Mitvertrieb: BERLIN-CHEMIE AG, 12489 Berlin. Tioblis® ist eine eingetragene Marke von Merck Sharp & Dohme Corp., Whitehouse Station, N.J., U.S.A. Vor der Verschreibung von Tioblis® lesen Sie bitte die zugehörige Fachinformation.

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