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CONNEXI 2016-08 Nephrologie

For at-risk patients in

For at-risk patients in renal transplant This gift is too precious to lose When there’s risk of acute rejection, reduce it with Thymoglobuline Thymoglobuline ® 5 mg/ml Pulver zur Herstellung einer Infusionslsg. Wirkstoff: Anti-Human Thymozyten-Immunglobulin vom Kaninchen. Zusammens.: Arzneil. wirks. Bestandt.: Nach Rekonst. mit 5 ml Wasser f. Inj.-zw. enth. die Lsg. 5 mg Kaninchen-ATG/ml. Sonst. Bestandt.: Glycin, Mannitol, Natriumchlorid. Anw.-geb.: Prophylaxe v. Abstoßungsepisoden nach Transplantationen v. Niere, Herz, Leber u. Pankreas (üblicherweise in Komb. m. and. Immunsuppressiva); Ther. v. Abstoßungsepisoden nach Transplantationen v. Niere, Herz u. Leber; Ther. d. aplast. Anämie, wenn and. Ther. versagen. Gegenanz.: akute od. chron. Infekte, d. e. zusätzl. Immunsuppress. entgegenstehen würden. Überempfdlk. ggü. Kaninchenprot. od. e. d. sonst. Bestandt. Warnhinw.: Nur stationär verabreich. B. Auftreten v. schwerwieg. immunvermitt. Rkt. wie Anaphylaxie od. Zytokin-Freisetz.-Syndr. Inf. sofort beenden. Notfallmaßn. einleiten. Sorgf. Abwägung weiterer Ther. b. Pat. mit Anamnese f. anaphylakt. Rkt. gg. Thymoglobuline. Vorsicht b. Vorliegen v. Thrombozyto- u. / od. Leukopenie. Bes. Vorsicht Lebererkrankungen, da sich vorbestehende Gerinnungsstörungen verschlimmern können. Sorgf. Überwach. d. Thrombozyten und Gerinnungsparameter empf. Thrombozytopenie u. / o. Leukopenie mögl. Nach Dosisanpassung reversibel. Werte überwachen. Ggf. Reaktivierung v. Infekt. b. Komb.-gabe m. and. Immunsuppressiva (Infektionsprophylaxe) Erhöhtes Risiko f. Krebserkr. inkl. Lymphomen. Schwere akute infusionsbed. Rkt. mögl., u. U. m. schwerwiegenden kardioresp. Ereignissen. Schwangersch. u. Stillzeit: Anw. während Schwangersch. nur b. strenger Indikationsstellung. Während d. Anw. darf nicht gestillt werden. Wechselw.: and. Immunsuppressiva: Risiko e. zu starken Immunsuppress. m. mögl. Lymphosuppress. Keine gleichz. Verabr. v. Blut od. Blutderivaten. Impf. m. abgeschw. Lebendvakzinen b. Pat., d. kürzlich m. Thymoglobuline behand. wurden nicht empf. Bei Impf. m. inaktivierten Impfst. evtl. Ausbleiben d. Wirkung, Antikörperspiegel nach ca. 4 Wo. kontroll. Nebenw.: Blut u. Lymphsyst.: Sehr häufig Lympho-, Neutro- u. Thrombozytopenie. Häifig febrile Neutropenie. Atemw., Brustraum u. Mediast.: Häufig Dyspnoe. GIT: Häufig Diarrhoe, Dysphagie, Übelkeit, Erbrechen. Leber / Galle: Häufig erhöhte Transaminasen. Gelegentlich hepatozelluläre Schädigung, Lebertoxizität, Leberversagen. Haut u. Unterhautzellgew.: Häufig Pruritus, Exanthem. Skelettmskl., Bindegew. u. Knochen: Häufig Myalgie. Infekt. u. parasit. Erkr.: Sehr häufig Infekt. Gutartige, bösartige u. unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen): Häufig: Malignom, Lymphome (möglicherweise viral vermittelt), bösartige Neubildungen (solide Tumore). Gelegentlich lymphoproliferative Erkrankung. Gefäße: Häufig Hypotonie. Allg. Erkr.: Sehr häufig Fieber. Häufig Schüttelfrost. Gelegentlich: Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (infusionsbedingte Reaktionen [IARs]). Immunsyst.: Gelegentlich Serumkrankheit, Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS), anaphylaktische Reaktion. Hinweis: Nicht empf. ist d. Komb. v. Thymoglobulinen, Heparin u. Hydrocortison in einer Glucose-Infusionslsg. Führt zur Ausfällung. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Genzyme Europe B. V., Gooimeer 10, 1411 DD Naarden, Niederlande. Stand: November 2015 (SADE.THYM.16.01.0117). SADE.THYM.16.06.1730 1601_TGB_A Mit wegweisenden Therapien komplexen Erkrankungen begegnen.

Editorial Sehr verehrte Leser, liebe Autoren und Kunden, seit Anfang des Jahres gibt es valide Daten zur Prävalenz der chronischen Nierenkrankheit in Deutschland, demnach sind etwa zwei Millionen Menschen bundesweit von einer chronischen Niereninsuffizienz betroffen. Die Zahlen stammen von der Arbeitsgruppe um Prof. Matthias Girndt, Halle, die Daten zur Nierenfunktion der bundesweiten „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland 2008–2011 (DEGS1)“ ausgewertet haben. Weitere Erkenntnisse aus dieser Studie waren: Diabetes mellitus verdoppelt das Risiko, an einer chronischen Niereninsuffizienz zu erkranken, Bluthochdruck verdreifacht es. Besonders alarmierend für die Autoren: Nur ein Drittel aller Betroffenen weiß über die eigene Nierenerkrankung Bescheid. Das heißt, dass eine große Mehrheit der Betroffenen demzufolge auch nichts unternimmt, um dem Fortschreiten der Erkrankung entgegenzuwirken. Dabei sei bei Gesundheitsstörungen, die wie die chronische Niereninsuffizienz effektiv präventiv adressierbar sind, ein möglichst hoher Informationsgrad der Betroffenen wichtig. Die große Anzahl nierenkranker Patienten ist, wenn man bedenkt, dass viele dieser Menschen früher oder später dialysepflichtig werden, eine ernste Herausforderung, der man am ehesten mit Prävention begegnen kann. Prävention bei Nierenerkrankungen funktioniert nachweislich am besten durch eine frühe Mitbetreuung durch den Nephrologen. Wie bereits in den letzten Jahren präsentieren wir Ihnen mit dieser Ausgabe von drei Veranstaltungen zum Thema Nephrologie und Dialyse. • 40. Nephrologisches Seminar 2016 10. bis 12. März 2016 in Heidelberg • 25. Erfurter Dialysefachtagung 28. bis 29. April 2016 in Erfurt • 53 rd ERA-EDTA Congress 21. bis 24. Mai 2016 in Wien Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Berlin, September 2016 Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com 3

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