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CONNEXIPLUS 2020-6 Kardiorenale Achse

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Weil jeder Tag zählt:

Weil jeder Tag zählt: Starten Sie rechtzeitig mit ENTRESTO ® – ENTRESTO ® wirkt direkt am Herzen als Bestandteil der HFrEF-Basistherapie. 1 – 3 Für Ihre Patienten mit Herzinsuffizienz*: Zeit ist Herzenssache. Zeit für ENTRESTO ® . *Entresto wird bei erwachsenen Patienten zur Behandlung einer symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) angewendet. 1. Marti CN et al. Medication dosing for heart failure with reduced ejection fraction – opportunities and challenges. Eur J Heart Fail. 21(3): 286 - 296 (2019). 2. Januzzi JL et al. Association of change in N-terminal pro–B-type natriuretic peptide following initiation of sacubitril-valsartan treatment with cardiac structure and function in patients with heart failure with reduced ejection fraction. JAMA. 322(11): 1 – 11 (2019). 3. McMurray JJV et al. Angiotensin-neprilysin inhibition versus enalapril in heart failure. N Engl J Med. 371(11): 993 – 1004 (2014). Entresto ® 24 mg/26 mg Filmtabletten, Entresto ® 49 mg/51 mg Filmtabletten, Entresto ® 97 mg/103 mg Filmtabletten Wirkstoffe: Sacubitril u. Valsartan. Zus.-setz.: Arzneil. wirks. Bestandt.: 1 Filmtabl. enth.: 24,3 mg bzw. 48,6 mg bzw. 97,2 mg Sacubitril und 25,7 mg bzw. 51,4 mg bzw. 102,8 mg Valsartan (als Sacubitril-Natrium–Valsartan-Dinatrium (1:1) 2,5 H 2 O). Sonst. Bestandt.: Tabl.-kern: Mikrokrist. Cellulose, niedrig substituierteHydroxypropylcellulose, Crospovidon (Typ A), Magnesiumstearat, Talkum, hochdisp. Siliciumdioxid. Filmüberzug: Hypromellose, Substitutionstyp 2910 (3 mPa·s), Titandioxid (E171), Macrogol (4000), Talkum, Eisen(III)-oxid (E172). -24 mg/26 mg Filmtabl. u. -97 mg/103 mg Filmtabl. zusätzl.: Eisen(II,III)-oxid (E172). -49 mg/51 mg Filmtabl. zusätzl.: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H 2 O (E172). Anwend.-gebiete: Bei erwachsenen Patienten zur Behandl. einer symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion. Gegenanz.: Überempfindlichk. gegen die Wirkstoffe od. einen der sonst. Bestandt. Gleichzeit. Anwend. von ACE-Hemmern. Entresto darf erst 36 Stunden nach Absetzen einer Therapie mit ACE-Hemmern gegeben werden. Anamnestisch bekanntes Angioödem im Zus.-hang mit e. früheren ACE-Hemmer- od. ARB-Therapie. Hereditäres od. idiopathisches Angioödem. Bei Auftreten e. Angioödems muss Entresto sofort abgesetzt werden. Gleichzeit. Anwend. mit Aliskiren-haltigen AM bei Patienten mit Diabetes mellitus od. bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (eGFR < 60 ml/min/1,73 m 2 ). Schwere Leberinsuffizienz, biliäre Zirrhose od. Cholestase. Zweites u. drittes Schwangerschafts-Trimester. Stillzeit. Nebenw.: Sehr häufig: Hyperkaliämie. Hypotonie. Nierenfunktionsstör. Häufig: Anämie. Hypokaliämie, Hypoglykämie. Schwindel, Kopfschmerzen, Synkope. Vertigo. Orthostat. Hypotonie. Husten. Diarrhö, Übelkeit, Gastritis. Nierenversagen (einschl. akutes Nierenversagen). Ermüdung, Asthenie. Gelegentl.: Überempfindlichkeit. Posturaler Schwindel. Pruritus, Hautausschlag, Angioödem. Verschreibungspflichtig. Weit. Hinweise: S. Fachinformation. Stand: Juni 2020 (MS 07/20.10). Novartis Pharma GmbH, Roonstr. 25, 90429 Nürnberg. Tel.: (0911) 273-0, Fax: (0911) 273-12 653. www.novartis.de

EDITORIAL Liebe Leser, es liegt ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Jahr hinter uns allen. Es war geprägt von Herausforderungen, politischen Maßnahmen, gesellschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen. Eines der Phänomene, das massive Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitswesen hatte und hat, ist die Erkenntnis, dass SARS-CoV-2 keineswegs nur die Atemwege betrifft und somit speziell für Pneumologen relevant wäre, sondern dass das Virus erhebliche Auswirkungen auf nahezu alle Organsysteme hat und mittlerweile alle Fachbereiche im ambulanten und im stationären Bereich gefordert sind. Viel Zeit und Gelegenheit für die Ärzteschaft, sich dazu außerklinisch und interdisziplinär auszutauschen war nicht. Die Patientenversorgung fordert enorm viel Kraft. Fast alle Kongresse und Veranstaltungen mit der Gelegenheit sich persönlich zu treffen, konnten nicht wie gewohnt stattfinden, sondern wurden nur virtuell angeboten. Damit gingen wertvolle Impulse eines interaktiven persönlichen Austauschs, kontroverser Diskussionen, anregender Gespräche mit Experten und auch der oft erhellende Small Talk, verloren. Nicht alles, was einen Präsenzkongress ausmacht, lässt sich virtuell simulieren. Dafür haben wir viele Vorteile eines virtuellen Kongressformats schätzen gelernt. Aber eines hat sich nicht verändert: Entspannt und in Ruhe lesen kann man immer und überall. Auch in unserer dritten connexiplus-Ausgabe, welche mit neuem interdisziplinärem Konzept die Zusammenhänge zwischen den Erkrankungen des Herzens und der Niere sowie Diabetes interdisziplinär betrachtet, haben wir für Sie interessante Themen zusammengestellt: auf Papier und in unserem neuen E-Paper-Format mit Verlinkungen zu Hintergrundinformationen. Sie finden u. a. einen Beitrag von Prof. Schwenger „Ultrafiltrationstherapie bei Herzinsuffizienz“, die im Dialog zwischen Kardiologen und Nephrologen erfolgen sollte (S. 22). Dr. Lüdde gibt einen Überblick zu Herzinsuffizienz und Komorbiditäten (S. 28). Prof. Rudolph erklärt, warum eine leitliniengerechte Herzinsuffizienztherapie das Fundament der Behandlung der funktionellen Mitralklappeninsuffizienz ist (S. 41). Die noch zu oft unterdiagnostizierte Mikroangiopathie fokussiert Dr. Lutz (S. 16), und wie hoch die Hürden herzgesunder Ernährung liegen erläutert Frau Dr. Schieffer (S. 38). Freuen Sie sich auf die Fortsetzung unserer spannenden Serie zur Künstlichen Intelligenz (S. 47) und Beiträgen zu COVID-19 und Herz (S. 6 und 28), GLP-1 als Risikomarker in der Kardiologie (S. 58), Herzgesundheit und städtischer Lebensstil (S. 67) sowie Psychokardiologie (S. 62) die, je nachdem welcher Fachrichtung Sie angehören, durch die „interdisziplinäre Brille“ betrachtet, für Sie vielleicht in einem ganz neuen Licht erscheinen. Seien Sie gespannt auf unsere neue Rubrik: die connexiplus-Grafik. Im A3-Format präsentieren wir medizinische oder gesundheitspolitische Fragestellungen, in dieser Ausgabe zum Thema „SGLT2- Inibitoren erweitern ihr Indikationsspektrum“. Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre, eine besinnliche Weihnachtszeit und einen gesunden Start ins neue Jahr. Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin 3

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